Samui? Samui! Notizen über mein Leben als
Auswanderer auf Koh Samui, Thailand

Bangkok will Streetfood-Stände verbieten

In vielen Städten der Welt erfahren Straßenküchen immer mehr Wertschätzung. In Singapur erhielten zwei sogenannte Hawker im vergangenen Jahr sogar jeweils einen Michelin-Stern. In Thailands Hauptstadt allerdings werden die Streetfood-Stände von den Straßen verbannt.

Schon vor zwei Jahren kündigte die Stadtverwaltung an, alle mobilen und häufig illegalen Verkaufsstände in Bangkoks Zentrum zu verbieten – darunter auch die Anbieter von Nudelsuppen und Pad Thai. Nun setzten die Behörden eine Deadline: Bis zum Jahresende sollen alle Straßenküchen verschwinden.

„Wir wollen die Bürgersteige den Fußgängern zurückgeben“, sagte der Chefberater des Gouverneurs, Wanlop Suwandee, der Zeitung „The Nation“. „Jeder Straßenverkäufer muss weg.“ In den 50 Stadtbezirken sollten künftig Sicherheit und Sauberkeit oberste Priorität haben.

Suppenschildkröte frisst 915 Münzen

Die Schildkröte „Omsin“ („Sparschwein“) lebte in einem Gewässer im thailändischen Sriracha, etwa 120 Kilometer südöstlich von Bangkok. Als auffiel, dass die Meeresschildkröte beim Schwimmen ein Bein nicht benutzte und zunehmend Schwierigkeiten beim Atmen hatte, wurde sie in eine Schutzanlage gebracht und dort untersucht.

Zunächst glaubten die Veterinäre noch, das Tier leide an einem Tumor. Röntgenuntersuchung und Computertomographie zeigten dann aber, dass der Magen des 25-jährigen Weibchens komplett mit Münzen gefüllt war.

Münzen in Teiche mit Schildkröten zu werfen, bringt nach der Vorstellung vieler Thais Glück und Langlebigkeit. Offenbar hatte die Schildkröte einen großen Teil des ins Wasser geworfenen Geldes zu sich genommen. Daraufhin war ihr Leib angeschwollen, der Panzer eingerissen, die Haut hatte sich entzündet. Das Tier hatte große Schmerzen und litt zu allem Übel auch noch an einer Lungenentzündung.

Elfenbeinschmuggel und Thailand

Thailändische Zollbeamte zeigen beschlagnahmtes Elfenbein während einer Pressekonferenz am Subvarnabhumi Flughagen in Bangkok am Dienstag. (AP Photo/Sakchai Lalit)

Thaibehörden haben 422 Elefanten-Stosszähne konfisziert und einen Gamber (Gambanesen? Gambier?) festgenommen, der die Lieferung in Empfang nehmen wollte. Deklariert waren „ungeschliffene Edelsteine“, aber es davon fand man nicht viele in den Kisten. 330 Kilogramm Elefanten-Stosszähne, wert gut eine halbe Million US-Dollar.

Thailand war jahrelang Hauptumschlagplatz fuer solche Lieferungen, mit China als Haupt-Kunde. Das Image Thailands als Zentrum des Elfenbeinhandels war jahrelang ein Gesichtsverlust. Erst 2014 wurden Gesetze erlassen, die Elfenbeinhandel in Thailand kriminalisieren.

Mehr Info (auf Englisch):
Khaosod
Thai PBS

Der Rüssel ist sensibel

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Und hier noch eine kleine Lektion zum Thema Elefanten und Rüssel-Sensitivität:

In addition to possessing an exceptionally well-developed sense of smell, the trunk also is one of the body parts most sensitive to touch – not only at the tip, but also all along its length. One of the reasons is that the trunk is partly derived from the upper lip, which is especially rich in touch receptors (nerve endings on the skin surface).

[via elephantexperts.org]

Bangkok, der Naturpark

Google denkt Bangkok ist ein Park.
Google denkt Bangkok ist ein Park.

Google Maps hat heute morgen Bangkok zum Naturpark ernannt. Wenn man ganz weit aus der Map heraus zoomt, bleibt die Bezeichnung „Thung Yai Naresuan Wildlife Sanctuary“ sichtbar. So wie es aussieht hat da jemand aus Versehen (oder auch nicht) die Grenzen des Naturparks erweitert. Soviel Grün wird man wahrscheinlich erst in ein paar hundert Jahren, wenn die Affen die Welt regieren, in dieser Gegend sehen.

Allerdings: Als man bei den Parkbeamten telephonisch anfragte, ob Bangkok jetzt zum Naturpark gehört, hat dieser tatsächlich nicht gewusst, ob das so sei. Wirklich.

[via Khaosod]

Kinder- und Lehrertag

Am zweiten Samstag im Januar findet hierzulande der Kindertag statt. Während anderswo dieser Tag genutzt wird, um auf die Bedürfnisse von Kindern und Probleme speziell mit Kinderrechten hinzuweisen und einzugehen, ist er hier in Thailand ein Tag, um Maschinengewehre in jungem Alter in die Hände zu nehmen und auf Panzern herumzuklettern. Indoktrination beginnt nun mal früh.

Dieses Jahr war der Tag ein wenig aufregender, weil in Hat Yai auf einer Flugschau ein Flugzeug abgestürzt ist.

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Am 16. Januar jedes Jahr dann wiederum (passenderweise immer ein paar Tage nach dem Kindertag) ist es dann an der Zeit, die Lehrer zu ehren. Genaugenommen gibt es in jedem Lebensbereich Lehrer, sei es in der Schule (des Lebens), der Universitaet, im Sport und vielen anderen Bereichen. Der Lehrertag ist daher ein Grund für alle, den Lehrern in ihrem Leben Respekt zu erweisen.

 

Leben wie im Paradies – Auswanderer auf Koh Samui

Wer 30 (oder mehr?) Minuten Zeit hat und eine Internetverbindung, die funktioniert (nicht so wie wir hier auf der Insel heute), der kann sich mal die folgende Eposide von 30 Minuten Deutschland, die gestern Nacht auf RTL lief, ansehen: Leben wie im Paradies – Deutsche Auswanderer im Paradies.

Ich wurde auch schon für solche Serien angesprochen, verweigere mich aber. Da müssen schon noch ein paar Kilo runter und ich mir eine nette Hintergrundgeschichte ausdenken.

Und morgen früh versuche ich dann wieder mal, diese Folge zu laden. Falls im Fernsehen vorgegaukelt wird, dass alles gut in Thailand ist, dann ist das nicht wahr. Das Internet ist meh ;)

PS: Sonja aus der Folge besitzt eine Kochschule hier auf der Insel und bedarf meiner Dienste recht häufig, weil das Prinzip „copy and paste“ in Computern nicht in ihre Welt passt. Mehr sag ich erst, wenn ich die Folge gesehen habe, hehe.